Mittwoch, 25. März 2009

VAMOS A LA PLAYA

Huhu....hier außer der Reihe mal ein kleiner post von uns :-).
Uns gehts sehr gut, wir arbeiten fleißig in der Schule und genießen die wenige Freizeit in der Woche. Heute waren wir mit Frank und zwei Freunden direkt nach der Schule am Strand. Das war wirklich fein. Nachher sind wir noch eben mit dem Auto zum Tal gefahren, wo es entlang eines Flußes einen Grünstreifen mit Olivenbäumen usw. gibt.
Ein kleines Gebetsanliegen gibt es allerdings doch: Mein - Martinas :-) - Rücken tut wieder ziemlich weh. Ich schätze, mein Becken ist wieder schief oder so. Ihr könnt ja mal für beten, dass es schnell besser wird. Das Sitzen auf den kleinen Kindergartenstühlen ist wohl irgendwie nicht so mein Ding :-). Ansonsten gewöhne ich mich langsam an den Umgang mit den Knirpsen.
Liebe Grüße aus dem schönen Peru. (Übrigens wirds hier auch langsam kühler - ich bin heute schon nicht ins Meer gegangen...brrr...)
Nun genießt die Fotos von Strand, Meer usw :-)


Bei dem Blick kann man die Trockenheit schon mal vergessen...

...bis man sich um 180° dreht :-)

Mitten in der Woche ist hier nichts los.

David und Immanuel fangen einen Krebs

Das ist "Peter" :-)


Auf dem Weg zum "grünen Tal" wird einem wieder bewusst, dass man in der Wüste lebt.

Das "grüne Tal"

Sonntag, 22. März 2009

Besuch "in the countryside"

Hier sind wir mal wieder! Es ist ja nun schon fast "Tradition", dass wir jedes Wochenende etwas schreiben, also hier der neuste Bericht:
Die Woche war ganz normal. Es gibt eben auch in Peru einen Alltag. In der Schule war viel los, weil die Elternabende diese Woche stattfanden und einiges an Arbeit anfiel, da die "Erdbebensicherheitskommision" bei der Kontrolle einige Mängel entdeckt hat. Der komplette Computerraum muss neu gemacht werden, so dass David ein wenig mithelfen konnte.
Das Wochenende war wie jedes Wochenende hier viel zu kurz. Freitag nach der Schule haben wir uns einfach mal einen freien Abend gegönnt und den Film "No reservation" auf spanisch geguckt. Samstag morgen waren wir dann wie gewohnt zur Evangelisation in der Stadt. Das war auch wieder sehr schön. Anschließend konnten wir schnell unsere Einkäufe erledigen und sind wieder hoch in die Pampa gefahren. David musste zur Schule wegen der Umbauarbeiten im Computerraum und ich habe hier zu Hause etwas für die Schule gearbeitet. Abends waren wir dann im Gottesdienst. Dort haben wir alle zusammen einen Film geguckt.
Heute - Sonntag - ging der Tag erschreckend entspannend los. Wir hatten erst um 12Uhr eine Verabredung. So konnten wir in aller Ruhe den Vormittag zu Hause genießen. Um 12 sind wir dann mit Familie Fröschle zu einem Bruder aus der Gemeinde fahren. Er besitzt ein Grundstück "auf dem Lande" mit Swimmingpool und hat uns dort zum Essen eingeladen.
"Auf dem Lande" heißt hier am Ende der Pampa. Nach unserem Restaurant-Besuch letzte Woche, hatten wir uns schon so unsere Vorstellungen von diesem Ort gemacht. Aber ich muss sagen, dass es überraschend "nett" dort war. Es gab einige Bäume, der "Swimmingpool" hatte frisches Wasser und das Essen war eigentlich auch sehr lecker. Natürlich gab es dort kein Fließendwasser oder Strom, aber wer braucht das schon, wenn es eine Regentonne zum Händewaschen gibt? (Das Wasser dadrin ist natürlich kein Regenwasser, denn das gibt es hier ja nicht. So viel auch zu der Frage, was die Leute, die in den Hütten wohnen, bei Regen machen: Hier regnet es nicht - zumindestens nicht regelmäßig, vielleicht alle 10 Jahre mal oder so.)
Alles in allem war es doch ganz nett dort. Allerdings wurden wir Deutschen wieder etwas besonders behandelt und durften mit Familie Fröschle und dem Gastgeber im Haus am Tisch essen, während die anderen stehend woanders gegessen haben. Also die Menschen hier geben sich wirklich viel Mühe, uns Peru schmackhaft zu machen :-).
Später sind wir dann noch schnell Schul-T-Shirts "kaufen" gegangen (die Schule schenkt sie uns :-) ). Allerdings gab es die nur noch in Größe L, so dass wir weiter zur Schneiderin mussten. Also dürfen wir bald unserer Bluse / unserem Hemd auf Wiedersehen sagen und im gemütlichen Schul-T-Shirt zur Schule gehen :-).
Anschließend sind wir nach Hause gelaufen und hatten noch Zeit für eine kleine (Nach-)Mittagspause, bevor um 5Uhr der Gottesdienst losging. Heute war ein Gastprediger da, der mir besonders gut gefallen hat. Und wir haben "Mein Jesus, mein Retter" gesungen - endlich mal ein bekanntes Lied ;-). Tja und nun sitzen wir hier zu Hause und gehen gleich ins Bettchen, weil morgen früh der Wecker wieder um 5:45Uhr klingelt. Also: bis nächste Woche und wir freuen uns über Nachricht aus dem schönen Deutschland!!! (And of course from the USA - we love you guys <3)

Das Grundstück von Bruder Louis Alberto "in the countryside"

Swimmingpool mit Blick auf die "neue Pampa"

"No, yo no quiero nadar"
Das Grundstück und der Blick auf die Berge

Nach dem Essen

Man sieht es zwar nicht, aber auch ich bin schon etwas braun :-)
Aber SO sehe ich nicht aus :-)

Sonntag, 15. März 2009

HAPPY BIRTHDAY...


...OMA BINE!!!
Wir wünschen dir alles Liebe und vor allem Gottes Segen zu deinem Geburtstag! Leider können wir dieses Jahr nicht bei dir sein. Wir denken ganz doll an dich! Werde bald wieder gesund, damit du deinen Geburtstag zu Hause nachfeiern kannst! Umarmungen aus Peru senden dir David und Martina!
(Leider haben wir Opas email-Adresse nicht, aber so erreichen dich die Grüße sicherlich auch? Könnte jemand diesen Post für Oma ausdrucken und ihr mitbringen? Das wäre lieb!)

Samstag, 14. März 2009

Buenas noches amigos!
Nach einer anstrengenden und sehr kurzen Woche (irgendwie schienen die Tage weniger als 24 Stunden zu haben) melden wir uns mal wieder aus der Ferne.
Uns geht es weiterhin sehr gut hier. Die Arbeit in der Schule pendelt sich so langsam ein. Ich (Martina) gewöhne mich so langsam an die anstrengenden Arbeitstage und den Umgang mit den Kleinen. Sie sind ja wirklich süß, aber ich bin soooo froh, dass ich Grundschullehrerin bin und eigentlich mit etwas älteren Kindern arbeiten darf. Allerdings merke ich auch, dass das Unterrichten mit den Großen - 15jährigen - auch nicht so mein Ding ist :-).
Letzten Sonntag waren wir mal wieder am Strand, da kam dann ein bißchen Urlaubsfeeling auf. Mir persönlich gefallen die hohen Wellen hier nicht so, weil man nicht mal in Ruhe ins Meer gehen kann, ohne umgeschubst zu werden - der MP3-Player von Frank (Pastor) musste auch dran glauben, als er von einer heftigen Welle umgeschubst wurde. Aber David hat mächtig viel Spaß in den Wellen.
Montag bis Freitag war dann der normale Alltag: Schule, Kochen, Unterricht vorbereiten, Einkaufen, Gemeindeveranstaltungen, Englischnachhilfe usw.
Heute - Samstag - war dann wieder Evangelisation in der Stadt. David hat wohl irgendwie ein bißchen gepredigt (es wurde aber übersetzt :-) ) und ich war mit Leuten aus der Gemeinde unterwegs und habe flyer verteilt.
Danach wurden wir dann wieder zum Essen eingeladen. Das war ziemlich abenteuerlich. Wir haben mal eine andere Seite von Ilo kennengelernt. Nämlich das Leben in der tiefen Pampa, wo noch Baustelle ist und viele Leute in einfachen Verhältnissen leben und warten, dass sie sich dort ein Haus bauen können (oder so ähnlich :)). Also sah das "Restaurant Gran Pollada" nicht so aus, wie wir uns ein Restaurant vorgestellt haben. Es gehört wohl einer Schwester aus der Gemeinde und das Essen war auch wirklich lecker. Es gab...Überraschung: pollo - Hähnchen. Und ja... ich habe sogar selber mein Brathähnchen abgenagt und nein, Mama: Ich werde das in Deutschland nicht mehr machen :-).
Nach dem Essen sind wir dann nach Hause gefahren, ich konnte den Unterricht für die nächste Woche etwas vorbereiten und anschließend sind wir kurzentschlossen nochmal runter in die Stadt gefahren. Dort haben wir eine Gitarrensaite für Davids neue Gitarre gekauft (die ich ihm zum Geburtstag geschenkt habe ;-) ) und wollten in einem Cafe eine Cola trinken. Allerdings gab es weder Fanta, noch Cola, noch Sprite, noch Agua. Also haben wir uns ganz mutig zwei frisch gepresste Orangensäfte und einen Sandwich bestellt. War zwar etwas teurer (10Sol = 2,50Euro), aber man gönnt sich ja sonst nichts und super lecker war es auch :-). Wir sind jedenfalls gespannt, was unsere Mägen morgen so sagen. Erst das Essen in dem "Restaurant" und dann noch ein "frisch"gepresster Orangensaft.
So...genug mit Essen gelangweilt. Hier kommen noch ein paar Fotos. Lieben Gruß nach Deutschland und die USA: Heather, I miss you! Naja und euch in Deutschland auch ;-)

Volkstanz im Gottesdienst

Morgens 5:50Uhr: Sonnenaufgang in der Pampa

Abends 6:30Uhr: Sonnenuntergang in der Pampa

Super schöner Mondschein

Stromausfall! Das passiert hier schon mal und Immanuel muss den Generator anschmeißen!

Evangelisation am Hafen: Unsere "Gastmama" Alicia!

Ein bißchen Abkühlung zwischendurch :-)

In den Tiefen der Pampa :-)

Ein Blick in die Wüste...

Das "Restaurant" Gran Pollada

Mit "hermanos" aus der Gemeinde

Rechts in dem Raum befindet sich die Küche

Samstag, 7. März 2009

Hallo an alle!
Hier kommt mal wieder ein neuer Post von uns :). Erstmal vielen Dank für die ganzen lieben Geburtstagswünsche an Martina und mich. Wir haben die zwei Tage eigentlich gut verbracht :).... Morgens waren wir immer in der Schule und am Mittwoch abend waren wir essen in einem Restaurant wo wir schon mal waren (Pizza essen ist ausgefallen :)). Das war sehr lecker aber auch unsere erste Taxifahrten zu zweit im Dunkeln :). Wir habens überlebt ;-) und wurden nicht überfallen. Gott passt ja auch auf. Am Donnerstag war dann eigentlich nichts besonderes....waren Nachmittags kurz hier und haben gegessen und danach bei Fröschles...da hat Martina Nachhilfe gegeben und danach war Gebetsabend. Gestern abend waren wir dann noch mal mit der ganzen Familie Fröschle im Brasas Rojas..so heißt das obige Restaurant und das war auch sehr schön - wir wurden zum Essen eingeladen.
Die Woche war an sich schon etwas Neues. Die Schule hat ja begonnen und wir müssen uns dort nun noch ein wenig einleben :). Die Sprache ist oft ein Hindernis....aber es wird langsam besser...Entendemos mas y mas. Ich habe Computer repariert und die Computerstunden und einmal auch die Mathestunde mitbesucht. Martina hat viel bei den kleinen Kindern geholfen und mit Ihnen Englisch gemacht (was manchmal nicht so einfach war) und am Freitag sogar Deutsch bei den 15 Jährigen gegeben.
Samstags ist hier immer Evangelisation in der Stadt. Hier läuft das Ganze u.a. ein wenig anders ab. Mit Megafon und Verkündigung. Insgesamt muss man sagen, dass hier sowieso eine ganz gute Geräuschkulisse herrscht :). Aus vielen Ecken kommen irgendwelche Durchsagen, Musik, Fernsehen, Werbung per Megafon und was auch immer :). Naja, es gab auch schon einige gute Gespräche mit Leuten. Ich versuche immer auf Spanisch anzufangen (was dann meistens nicht lange geht) und dann ist eine Englischlehrerin dabei die ich dann zur Hilfe und zur Übersetzung fragen kann. Das war schon ein paar mal ganz schön und die Leute haben auch zugehört. Insgesamt ist dies Land ein sehr "religiöses" Land...das macht es um so schwerer weil einfach überall Eindrücke sind und alles mit ein bißchen Wahrheit vermischt ist.
Ja, das war es erstmal wieder. Nun kommen noch ein paar Fotos :).
An Johnny: Für die Willkommensfeier seid ihr ja wohl zuständig ;-)

David belegt den Laptop und ich habe Langweile ;-)

Der erste Schultag

Peru + Jesus + Deutschland

Unsere "Uniform" - die richtige ist noch nicht bestellt.

Sonntag, 1. März 2009

Videos und Fragen

Hi...danke für eure Kommentare. David hat sich über Nachricht von seiner Familie gefreut - aber ich natürlich auch :-)
Hier sind mal zwei Videos. Das eine von der Bootsfahrt und eins von einer typischen Taxifahrt. Ja... es sitzen mehr als 5 Personen in dem Auto und nein, wir sind nicht angeschnallt, weil es so was wie Anschnallgurte hinten hier gar nicht gibt - zumindestens sind uns noch nicht wirklich funktionierende aufgefallen :). Und wir saßen schon mit noch mehr Leuten in einem gleichen Taxi...hier geht alles :-).
Mama: Keine Ahnung, warum die Uhrzeit komisch ist, aber du bist jedenfalls nicht doof. :-)
Jacob: Cool, dass du dein Schreibschriftheft durchhast. Ich bin stolz auf dich! Habt ihr schon das Einmaleins angefangen? Du fehlst mir!
Hartmut: Die Einstellung der Menschen ist schon anders. Verspätungen gehören dazu usw. Aber wir können das irgendwie schwer einschätzen, ob sie wirklich gelassener sind. Es braucht halt alles etwas mehr Zeit (Tüten einpacken im Supermarkt usw.) und die Leute stört es nicht. Ich denke, wir werden das in den nächsten Wochen noch besser einschätzen können. Meine neue Uniform gibts bald zu sehen. Ist aber nur ein Rock und eine Bluse. David hat nun auch eine, weil er doch in der Schule mithelfen wird :-). Das Nationalgericht hier ist Cebiche - Fisch mit ganz viel Zitrone und Zwiebeln. Wir haben es aber noch nicht probiert.
Mechthild: Der Frisörbesuch hat ganze 5 Sol gekostet, das sind ungefähr 1,30Euro. Man kann hier schon günstig einkaufen, aber manche Sachen sind auch relativ teuer. Zum Beispiel Käse und Milch. Dafür zahlt man für ein kg Kartoffeln nur 1,70 Sol.
Jonathan: GUTE BESSERUNG! Wir hoffen, dir geht es bald wieder besser und werden für dich beten! Wir vermissen dich!